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Traumafolgen und der Weg ins Leben

"Geliebte Krise...

... was willst Du mir sagen?"

Ein innerer Dialog kann hilfreich sein, wenn Gefühle durcheinander geraten und die Handlungsfähigkeit plötzlich fehlt. Durch ihn ist es möglich, einem inneren Zustand Gestalt zu verleihen und ihn greifbarer zu machen. Dafür ist es wichtig, zuerst einmal die bloße Existenz eines kritischen Zustands zu akzeptieren, um ihn schließlich als Teil der persönlichen Geschichte ins eigene Leben zu integrieren. So wird es möglich, tief in das vorhandene Leiden zu blicken und echte Veränderung zu bewirken. Wem ein wohlwollendes Herz für sich selbst und seine individuellen Lebensumstände schlägt, dem wird es eher gelingen, Widerstände zu lösen und Kräfte zu mobilisieren, die so für die eigene Entwicklung zur Verfügung stehen.

Worauf wartest Du noch?

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Über die Entstehung meines Blogs

Dieser Blog ist ein Herzensprojekt, das aus persönlicher Betroffenheit heraus entstand und der großen Zahl an Menschen gewidmet ist, die nach traumatischen Erfahrungen ihre innere und äußere Stabilität wiedererlangen und ihren eigenen Platz im Leben finden wollen.

Einen beachtlichen Teil meiner Zeit und Energie habe ich in Aus- und Weiterbildungen sowie unzählige Gespräche mit Fachleuten und Klienten investiert, um zu verstehen, welche Spuren traumatische Ereignisse im Lebenslauf eines Menschen hinterlassen. Wie sich diese nicht nur auf seine Gesundheit und äußeren Strukturen, sondern vor allem auch auf die ihm nahestehenden Personen auswirken. Ich fragte mich, auf welche Weise eine so entstandene, meist mit erheblichen emotionalen Schmerzen und konkreten Einschränkungen im Alltag verbundene (Er-) Lebensstruktur auf angemessene und liebevolle Weise zum Besseren verändert werden könnte.

Auch wenn uns kein Patentrezept zur Verfügung steht, da Leidvolles immer individuell erlebt und verarbeitet wird, so verfügen wir doch über Wissen und Techniken, die wertvolle Unterstützung bieten, das Beste aus unserem Leben zu machen – trotz allem.

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Gefühlen einen neuen Rahmen geben

Traumafolgestörungen können den Alltag belasten und seine Bewältigung fast unmöglich machen. Falls Du selbst betroffen bist, wirst Du vielleicht festgestellt haben: Trotz bester Bemühungen mag es manchmal kaum gelingen, den täglichen Anforderungen gerecht zu werden. Zwar ist es durch Vermeidungsstrategien häufig für eine Weile zu schaffen, die Umgebung an die eigene Befindlichkeit anzupassen und schwierige Situationen zu umschiffen, doch führt dies über kurz oder lang fast immer zum sozialen Rückzug und schließlich zur Isolation.

Da wir uns die Welt nur teilweise so gestalten können, wie sie uns gefällt, ist achtsame Veränderung im eigenen Denken und Handeln nötig, um wieder bestmöglich am Leben teilzuhaben. Auf diese Weise erhalten Gefühle einen neuen Rahmen und damit auch oft eine neue Gestalt.

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Selbstentwicklung statt Selbstoptimierung

Die meisten Menschen, die von traumatischen Erlebnissen berichten, verfügen über ein äußerst empfindsames Nervensystem und Automatismen, die in der Regel unbewusst in Erscheinung treten. Diese zeigen sich im Denken, Fühlen und Handeln und sind für Außenstehende oft nur schwer nachvollziehbar.
Wenn entscheidende Tools für den Umgang mit schwierigen Situationen fehlen, werden körperliche und emotionale Ressourcen rasch aufgebraucht. Gefühlsausbrüche, Erschöpfungszustände, Burn Out, Depressionen und weitere unangenehme Zustände können folgen. Versuche der Selbstoptimierung sind für die Betroffenen in der Regel ebenso erschöpfend und liefern ihnen zudem den vermeintlichen Beweis dafür, dass sie weder gut noch kompetent genug für diese Welt und ihre Herausforderungen sind.
Eine sich selbst erhaltende Idee manifestiert sich …

Doch die Wahrheit ist:

In der Art und Weise, wie hochsensible Menschen ihre Welt wahrnehmen, liegen auch wunderbare Chancen, die entdeckt werden wollen.
Lass nicht mehr zu, dass ungezügelte Gedanken in Deinem Kopf Dir einreden, Du müsstest Dinge tun oder können, die gerade jetzt noch nicht an der Reihe sind. Anstelle von angestrengten Versuchen, einem Ideal zu entsprechen, darfst Du deshalb getrost die Reise zu Dir selbst antreten. 
Entwickle Verständnis für Dich und Deinen Prozess und lass Frieden einkehren.

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Vom Zauber der Achtsamkeit

Ich weiß, Achtsamkeit ist für viele Menschen ein geblümtes Wort. Doch diese Tatsache nimmt ihr nichts von ihrer zeitlosen Gültigkeit. Mit der Praxis der Achtsamkeit erreichen wir so einiges, egal woran wir ansonsten glauben.
Sie ermöglicht die Entwicklung angemessener Selbstfürsorge, die von vielen traumatisierten Menschen häufig erst (wieder) erlernt werden muss. Indem sie Dir dabei hilft, Deiner Wahrnehmung zu 
trauen und an Deine eigenen Stärken anknüpfen, lernst Du, wieder ganz Du selbst zu sein. Achtsamkeit befähigt Dich dazu,  Dich besser abzugrenzen von Personen, Dingen oder Umständen, die Dir schaden. Dass dies und mehr mit geeigneter Unterstützung und der nötigen Geduld durchaus möglich ist, möchte ich Dir anhand meiner Beiträge näher bringen.

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In meinem Blog erfährst Du:

Welche Faktoren zu einer Traumafolgestörung führen können.
Welche Rolle unser Nervensystem dabei spielt.
Wie sich ein Trauma auf die Gesundheit und das eigene Verhalten auswirken kann.
Welchen Einfluß die Folgen eines traumatischen Erlebnisses auf soziale Bindungen haben können. 
Welche Therapiemöglichkeiten es gibt.
Was Du als Betroffene/r ansonsten noch für Dich tun kannst.

Die Kraft der Gedanken

Eine Krise als Chance für persönliches Wachstum zu sehen kann erst mal schwerfallen. Doch wie inzwischen erwiesen ist, nimmt unsere Vorstellungskraft sowohl bewussten (erwünschtenals auch unbewussten (unerwünschten) Einfluss auf unser Befinden. Dies ist eine unumstrittene Tatsache, die Du Dir zunutze machen solltest.

Energie fließt dort hin, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, und Gedanken wollen Form annehmen. Erinnere Dich deshalb sooft wie möglich an das, was Du möchtest, und nicht an das, was Du NICHT möchtest. Mal es Dir genau aus, auch wenn es Dir erst mal schwer fällt.
Vielleicht wird Dein Blick eines Tages all die Chancen einfangen, die das tägliche Leben Dir bietet, und Du wirst lächelnd zurücksehen. Zufrieden und befreit von allem, was Dich bisher unnötig beschwerte. Vielleicht wirst Du Dich leichter fühlen als jemals zuvor … stell Dir das einmal vor ..!

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Ich wünsche Dir viele inspirierende, motivierende und auch erheiternde Momente beim Lesen meiner Beiträge!

Hinweis: Alle Angebote dienen der Selbstorganisation und Gesundheitsvorsorge und finden außerhalb der Heilkunde statt.